Ferienfahrt 2023 – Marielyst in Dänemark
Sonne, Strand und ein großes Ferienhaus – unsere lambda::nord Ferienfahrt 2023 nach Marielyst hatte alles, was es für eine queere Freizeit mit jungen Erwachsenen braucht. Wir haben Yoga gemacht, Theater ausprobiert, am Strand gechillt, Spieleabende veranstaltet und beim Wasserball im Pool ordentlich geplanscht. Zwischendurch ging’s auch raus in die Umgebung, immer ohne Stress und mit viel Raum für Spaß. Das Programm wurde gemeinsam geplant, und vor der Fahrt gab’s ein entspanntes Kennenlerntreffen.
Jede Ferienfahrt bleibt als Gemeinschaftserlebnis und Safer Space eine bleibende Erinnerung für queere junge Menschen. Erholung und Entdeckungen dürfen dabei nicht vom Geldbeutel abhängen, Spenden helfen jungen Menschen eine Ferienfahrt zu ermöglichen.
Fachkräfte aus Finnland besuchen lambda::nord 2025 in Lübeck
Im November 2025 durften wir eine Delegation von Fachkräften aus der Region Ostfinnland in Schleswig-Holstein begrüßen. Da die Gäste zeitlich bedingt nur eine begrenzte Auswahl an Projekten im Land besuchen konnten, initiierte der Landesjugendring gezielt den Kontakt zu uns, um den Austausch über moderne Methoden der Jugendarbeit zu ermöglichen. Der Landesjugendring organisiert internationale Jugendarbeit, wie das Ostsee-Jugendmediencamp und den Ostsee-Jugendaustausch/ Baltic Youth Exchange.
Im Mittelpunkt des Dialogs bei lambda::nord standen die Themen Gleichberechtigung, Gender und Diversität. Das Treffen fand in der vertrauten Atmosphäre unseres queeren Kinder- und Jugendzentrums statt. Neben dem fachlichen Wissenstransfer kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz: Bei Schwarzwälder Kirschtorte und Roggenbrot mit veganer Fischalternative wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der finnischen und deutschen Jugendarbeit diskutiert. Wir danken dem Ostsee-Jugendbüro für die Koordination und freuen uns auf die weitere grenzüberschreitende Zusammenarbeit in 2027!
Vernetzung mit Næstved 2026: LGBTIQ Gesundheit und Bewegung
Leider sind geplante Fachkräfteaustausche zwischen der Hansestadt Lübeck und der Kommune Næstved in den letzten Jahren nicht zustande gekommen.
Aber wir haben einen neuen Versuch unternommen und stehen jetzt im direkten Austausch mit einer Projektleitung aus Næstved. Das geplante Projekt stärkt die Gesundheit und das Wohlbefinden von LGBTQ+-Personen in der Grenzregion durch grenzüberschreitende Gemeinschaft und körperliche Bewegung in der Natur. Kernstück ist ein Diversity Camp 2026 in Dänemark, das Fachvorträge, einen „Diversity Run“ und eine Netzwerk-Messe („Diversity Fair“) kombiniert. Parallel dazu werden nachhaltige Netzwerke zwischen dänischen und deutschen Interessenorganisationen, Verwaltungen und Sportvereinen aufgebaut. Ziel ist eine inklusivere Region durch intensiven Wissensaustausch und sektorübergreifende Zusammenarbeit beiderseits der Grenze. Die Förderung wird über den Interreg-Bürgerfonds angestrebt.
